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Farmers on Tour

Ich fühl mich Disc-o-Fever in Würzburg

Die Lüneburg Farmers – Ultimate Frisbee besuchten erstmalig Disc-o-Fever Würzburg auf dem ZTF 2020. Was für ein Spaß! Wir punkteten mit unserem nordischen Flair und der überbordenden Farmerslove und konnten zusammen mit DAFKS Fuldimates – Ultimate Frisbee Fulda direkt den Spiritsieg eintüten. Als einziges Team das permanent 3 Mädels stellte, sicherten wir uns außerdem den 11. Platz. Vielen Dank für’s Ausrichten Würzburg und für das grandiose Beer Race. Wir kommen gerne wieder ♡
#farmersontour #ultimatefrisbee #farmerslove #muhray #ztfwuerzburg

Farmers on Tour

In Ulm, um Ulm und um Ulm herum

Seit drei Jahren steht Ulm ganz oben auf unserer Turnierliste des Jahres und so haben wir uns auch dieses Jahr wieder sehr gefreut, dass wir den langen Weg von Lüneburg nach Ulm auf uns nehmen durften, um diesem Spatz’n Rabatz erneut beizuwohnen. Wie die Jahre zuvor sind wir auch dieses Mal Freitag am frühen Nachmittag angereist, sodass sich einige Nordlichter noch einen kleinen stadtrundgängigen Überblick über Ulm und den höchsten Kirchturm der Welt verschaffen konnten. Aufgrund etlicher körperlicher Limitationen ist unsere Herde leider von 12 auf 9 zusammengeschrumpft, was unserer Vorfreude keinen Abbruch tat. Freitagabend gönnten wir uns schließlich noch einen kleinen Spieleabend garniert mit asiatischem Essen. Für einige von uns war die Anreise wohl derart strapaziös, dass in Teilen über zehn Stunden geschlafen wurde. Farmers Rekord!

Samstag starteten wir unseren Tag mit fantastischen Brötchen beim Frühstücksbuffett, einigen Runden Flubber Guts und viel Ultimate schauen. Richtig aktiv wurden wir erst beim Beer Race. Hier haben sich bereits unsere Ausfälle bemerkbar gemacht und Personal war schwierig zu finden. So war ein Sieg nicht erreichbar. Als unser Pool die Spiele begann, analysierten wir unseren ersten Gegner – Flying Circus Innsbruck . Sie stellten konsequent eine Zone und wir fanden ein Mittel, diese zu brechen. Es war ein super heißes und faires erstes Spiel, bei welchem vor allem beide Teams mit einem Lachen an den Start gegangen sind. Wir gewannen 10:7. Im nächsten Spiel gegen Camp10 – Ultimate Frisbee Team haben die Farmers versucht, die Kühe zu bändigen, was uns leider nur in Teilen gelang und wir uns nach intensiven Sprints 12:14 geschlagen geben mussten. Die Kühe hatten einfach den längeren Atem. Die nächste Auseinandersetzung hat uns schon bei der Spot-Vergabe ein besonders großes Lächeln ins Gesicht gezaubert. Timo, ein Ex-Farmer, wollte sich mit seinem neuen Team Ananas mit uns messen. In der Mitte des Spiels hatten wir leider mit einem Motivations- oder Konditionsloch zu kämpfen, aus welchem wir uns nicht mehr befreien konnten und anschließend 14:20 unterlagen. Diese Niederlage beeinflusste unsere positive Stimmung jedoch nicht sonderlich und so starteten wir mit bester Laune in unser letztes Spiel gegen die Passauer Ultimate Frisbee Freunde. Auf beiden Seiten waren zwar einige Drops zu verzeichnen, dennoch hatten wir hier den Kopf vorne und nahmen einen weiteren Sieg mit. 20:15. Danach musste alles ganz schnell gehen, damit wir rechtzeitig mit Pizza zum Handball gucken am Tisch saßen. Zu großer Traurigkeit einer unserer Spielerin führte hier leider die Niederlage der deutschen Handballnationalmannschaft. Dieses Tief konnte nur mittels viel frischer Luft überwunden werden, was gleichzeitig den Startschuss für die Party gab. Auch wenn wir alle Level geknackt haben und unseren Quoten-Immobilen bis zum Schluss auf der Party ließen, konnten wir den Partysieg nicht nach Lüneburg fahren. Schade!

Das erste Spiel am Sonntag stand gegen unsere Gastgeber*innen die ULMtimates auf dem Programm. Wir konnten hier etwas besser starten, auch wenn wir erneut in der Mitte nachließen. Dieses Mal konnten wir uns aber wieder zurückkämpfen und gewannen mit 14:12. Die Tiefseetaucher aus München hatten sich danach zum Contest angemeldet und die Punkte flogen nur so hin und her. Ein sehr ausgeglichenes Spiel mit erneut vielen Drops und einem Universe. Dieses konnten wir leider nicht für uns entscheiden und wir verloren 11:12. Bitter! Bei einem Dance-Warm-Up mobilisierten wir schließlich nochmal mit unseren Gegner*innen den Flying Igels Stuttgart die letzten Kräfte und holten unseren letzten Sieg des Tages nach Lüneburg. Wir gewannen mit 15:10.

In der Rangliste erreichten wir aufgrund eines nicht optimal ausgegangenen Dreiervergleichs den 7. Platz. Zu unserer großen Überraschung und vor allem riesigen Freude konnten wir unseren Spirit-Sieg der letzten beiden Jahre verteidigen! Vielen Dank an Fritz für dein schönes Gesicht auf unserem Award!

Liebe ULMtimates, vielen vielen Dank erneut für den Spot, die hervorragenden Brötchen, die Schupfnudeln und das wunderbare Turnier. Eine Reise nach Ulm lohnt sich wirklich jedes Jahr. Besucht uns gerne auf dem FarmVilleCup 2020 vom 20. bis 21. Juni in Lüneburg

Farmers on Tour

Doppelte Titelverteidigung gescheitert! ;)

Am Wochenende vom 9.-10.11. waren wir mal wieder in unseren Farben unterwegs und haben den Weg in die wunderschöne Halle in Emden gefunden. Für uns stand an diesem Wochenende die doppelte Titelverteidigung aus Turnier- und Spiritsieg auf dem Programm. Um dies möglichst erholt und störungsfrei einzuleiten, hat unser lieber Teamgeist extra einen Geräteraum für uns klar gemacht, dass auch alle am Samstag ausgeschlafen aufs Feld gehen konnten. Wir sind Tobi unserem Teamgeist dafür auch überaus dankbar

So starteten wir nach einer entspannten Nacht und gutem Frühstück in den Samstag Morgen und erlebten eine Neuauflage unseres DM-Spiels gegen Dortmund und hielten dieses Mal mit starker Leistung dagegen und beide Teams gaben die Punkte meist im Wechsel ab. Trotzdem konnte Torpedo Phoenix Ultimate Dortmund sich zum Schluss mit zwei Punkten absetzen und gewann mit 13:11. In unserem zweiten Spiel stellte unsere Herde sich dem Hamburger Fischkutter auf dem Feld entgegen und wir konnten schöne Punkte erzielen und einige Breaks gezielt unterbringen und haben den Kutter somit mit 15:5 ins Trockendock geholt. Als Ausrichter waren die Friesengeister- Ultimate Frisbee Emden unsere nächsten Gegner, doch mit den richtigen Ghostbuster-Moves konnten die Geister uns nicht in Angst und Schrecken versetzen. Wir sorgten für einigen Spuk auf dem Feld und gewannen auch hier mit 16:9 und freuten uns rieisg über einen sehr guten Spirit auf beiden Seiten. In unserem letzten Spiel des Tages maßen wir uns mit den Traumfängern und hätten uns nicht im Traum ausmalen können, welchen körperlichen Einsatz wir aus Bremen erwarten konnten und mit welchen Flugeinlagen wir überrascht wurden. Respekt für diesen akrobatischen Einsatz! Trotzdem ließen wir uns davon nicht verunsichern und das Spiel entwickelte sich für uns nicht zu einem Albtraum. Sieg: 18:6!
Die anschließende Duschparty beschallten wir profimäßig erneut mit unserem kleinen Teufel und waren für das Beerrace gewappnet, um dort unsere Erste Hilfe Kenntnisse mal wieder aufzufrischen. Mit einem kleinen Abstand schafften wir es aber nur als zweite in Ziel und blieben so hier erfolglos.

Im Vergleich zu letztem Jahr war uns das Spielglück um die Reihenfolge für das Essen dieses Jahr nicht ganz holt und so konnten wir erst als vorletztes uns an dem leckeren Buffet laben. Es war hervorragend! Um eine möglichst gute Performance auf der Party abzugeben, erholten wir uns davor erst einmal mit einer Traumreise bevor wir die Transformation ins ärztliche Klientel hinlegen konnten und auf der Party einen kleinen Podcast ins Leben gerufen haben. Mangels Durchhaltevermögen war ein Partysieg jedoch nicht drin, hatten wir schließlich auch das erste Spiel am Sonntag.

Dieses bestritten wir gegen unsere Freund*innen aus Oldenburg und lieferten uns einen harten Kampf, den wir leider mit 16:11 verloren haben. Somit fanden wir uns mit den Bonobos Bochum Ultimate im mittleren Pool wieder und triumphierten in diesem Spiel erneut mit einem 16:8 Erfolg. Platz 5 mochte also von uns erspielt werden, weshalb wir uns nochmals mit den Friesengeistern gemessen haben. Es war ein harter und schwitziger Kampf, den wir für uns entscheiden konnten. Platz 5 war somit unser!

Zu unserer Begeisterung und Überraschung konnten wir aber noch einen Titel von letztem Jahr verteidigen und fuhren den Spirit-Sieg zusammen mit unseren Freund*innen von Indiscutabel ein.

An dieser Stelle möchten wir uns erneut bei allen Teams bedanken, die sich mit uns auf dem Feld messen wollten und vor allem bei den Friesengeister- Ultimate Frisbee Emden für ein wunderbares Turnier mit leckerem Essen, guter Party und ganz viel Liebe.

Deutsche Meisterschaften, Farmers on Tour

Deutsche Meisterschaft in der 4. Liga NW in Hamburg

Wir konnten uns glücklich schätzen und sind dadurch dem Fischkutter und den Hamburg Alsters zu Dank verpflichtet, dass wir für unsere Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft nur nach Hamburg Allermöhe fahren mussten. DANKE!

So konnten wir Samstag (31.8.) ganz entspannt die Fahrt nach Hamburg antreten, noch gemütlich frühstücken, bevor wir um 11 Uhr unser erstes Spiel in der Hinrunde gegen Nullacht Ultimate aus Münster spielen konnten. Münster konnte das Spiel am Anfang leicht besser starten, bis wir unsere Zonenverteidigung perfektioniert hatten. Mit unserer Zone und leichtem Wind im Rücken erspielten wir uns einige Punkte auf unser Score Board und waren auch in der Lage Defence Punkte zu erzielen. In der Mitte des Spiels wurden die Punkte dann kurze Zeit vom einen Team zum Anderen weitergegeben. Vom Spielfeld klang immer wieder der Spruch „Wer hat noch Saft? NullAcht!“, der sich im Endeffekt jedoch zu unseren Gunsten bewahrheitet hat. Wir haben also mit mehr Saft in den Beinen den ersten Sieg des Wochenendes einfahren können (15:11) und freuten uns auch während des Spiels über einen hervorragenden Spirit auf beiden Seiten. Es war uns ein Fest gegen euch gespielt zu haben.
Nach einer langen Mittagspause und ausreichend Ruhe tanzten wir uns für das Spiel gegen Torpedo Phoenix aus Dortmund warm, um von Anfang an auf Betriebstemperatur zu sein. Auch wenn wir heiß waren und wir unsere Zone aus dem ersten Spiel erneut präsentierten, konnten wir nicht den gewünschten Effekt erzielen und lagen von Anfang an zurück. Mühsam haben wir versucht, uns in das Spiel zu kämpfen und unsere Chancen zu nutzen, was aber aufgrund von Drops und ungenauen Würfen nicht möglich war. Leider verloren wir während des Spiels auch in Teilen unsere positive Einstellung und unterlagen mit 15:4 deutlich.
Die geografische Nähe zu Lüneburg spielte uns nun schön in die Karten und wir sind gesammelt wieder in die schönste Stadt der Welt gefahren, um an der Ilmenau bei Nudelboxen den ersten Turniertag ausklingen zu lassen.

Nach hervorragender Nacht auf der heimischen Federkernmatratze und zu unserem sehr späten ersten Spiel zur Mittagszeit trudelten wir im Laufe des Vormittags in Hamburg ein. Wie am Tag zuvor maßen wir uns im ersten Spiel erneut mit unseren Freund*innen aus Münster. Auch in diesem Spiel lagen wir anfangs zurück, konnten aber zur richtigen Zeit das Momentum nutzen und unsere Zone wieder eingrooven, um zum Schluss mit einem klaren Sieg und fantastischem Spirit auf beiden Seiten vom Platz zu gehen. Im Vergleich zum Vortag konnten wir unser Ergebnis auch noch verbessern. 15:8 Des geilen Spirits wegen wurde anschließend noch mit dem allseits beliebten Lemon-Spiel unsere Partie beendet.
Im Rückrundenspiel gegen die Torpedo Phoenix Ultimate Dortmund hatten wir uns eigentlich vorgenommen wie ein Phönix aus der Asche aufzuerstehen und mit schönem Ultimate das Spiel von gestern zu verbessern, was uns leider nur sehr begrenzt geglückt ist. Unsere Zone wurde mit wenigen Pässen gebrochen und überspielt, sodass wir uns trotz Wind gezwungen sahen, auf eine Personenverteidigung umzustellen. Das Ergebnis vom Vortag konnte zwar verbessert werden, trotzdem unterlagen wir auch hier wieder deutlich. 15:5. Mit dem vierten Sieg in Folge in der 4. Liga NW erkämpfte Torpedo Phoenix sich den Aufstieg in die 3. Liga und wir zollen Respekt und gratulieren sehr herzlich zu der sehr guten spielerischen Leistung.

Zum Schluss gilt noch ein großer Dank an die Hamburg Alsters und den Fischkutter für die hervorragende Organisation, das leckere Essen und den anschließenden Verkauf von besten veganen Pattys und Würstchen. Auch nächstes Jahr würden wir gerne wieder in Hamburg unsere Deutsche Meisterschaft austragen

Farmers on Tour

Das Wochenende der „Viels“

Was für ein Wochenende! Das Wochenende der „Viel‘s“. Viel neue Umgebung – schließlich war es das erste Mal für die Farmers im wirklich schönen Bad Honnef (nicht ironisch- wir haben es bereut nicht einen Tag früher für eine Wanderung durch die Umgebung angereist zu sein), viele viele tolle Menschen und viele neue Freundschaften, viel perfekte Orga (wie geil seid ihr eigentlich Bonnsai – Frisbeesport Bonn e.V.?), viel Glück mit dem Wetter was sehr viel besser war als angesagt, viele Sprünge vom Dreier ins erfrischende Nass (ob Tags oder Nachts- ob mit Kleidung oder ohne), viele tolle und intensive Spiele, viele Siege, viele Tanzmoves und nicht so viel Schlaf, alles in allem ein Wochenende mit unglaublich viel Farmerslove und mindestens genau so viel Vorfreude auf nächstes Jahr.
 
Kurz zum Ablauf, die ersten Farmers sind Freitag gegen 18 Uhr aus nah und fern im Freibad Bad Honnef eingetroffen, was für die nächsten Tage unser zuhause geworden ist. Fix das Zelt aufgebaut und direkt erst mal rutschen gegangen und in die Kindertage zurückversetzt worden. Hungrig vom Toben am Becken und mittlerweile vollzählig haben wir uns eine leckere Linsensuppe schmecken lassen und das ein oder andere Bier getrunken. Und natürlich das Mörderspiel ins Laufen gebracht.
 
Am nächsten Morgen stand unser erstes Spiel erst um 10:20 an, weshalb wir uns vorher schon Waffeln, Rührei und Brötchen vom Frühstücksbuffet schmecken lassen konnten. Als erstes sind wir gegen Witzig Siegen angetreten, ein sehr schönes Spiel mit einem super Spirit, das wir mit 12:3 für uns entscheiden konnten. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann weiter mit dem Spiel gegen die Frizzly Bears aus Aachen. Dieses fing für uns eher… schleppend an. Als wir 1:6 hinten lagen haben wir uns bei einem Timeout nochmal sammeln können und haben die zweite Halbzeit dann für uns entschieden. Die Frizzly Bears haben trotzdem noch mit 12:8 gewonnen, wir konnten aber auf jeden Fall zeigen, was die Farmers noch so drauf haben. Danach ging es relativ schnell weiter mit dem Match gegen die Endzonengammler. Das Mittagstief haben wir ganz schön gemerkt und mussten unseren Vorsprung leider abgeben und haben mit einem Unentschieden das Spiel beendet. Daraufhin folgte erstmal ein Sprung ins Kühle nass. Daran könnten wir uns auf Turnieren schon echt gewöhnen!
 
Die Durchblutung der Beine mit neuen Lebensgeistern geweckt konnten wir in schönen und harten Spielen noch die Baybees Bayreuth und Mainz Ultimate schlagen. Danach ging es natürlich nochmal gemeinsam rutschen!
 
Motiviert dadurch, dass wir am Sonntagmorgen unser erstes Spiel, das Halbfinale, erst um 11 Uhr hatten, haben wir uns erst Pizza schmecken lassen, bevor wir dann hochmotiviert die paar Schritte zur Party ging. Für viele war es die erste Kopfhörerparty und wir können mit Gewissheit sagen, dass wir auf der Tanzfläche ordentlich abgeliefert haben. Gegen Mitternacht haben sich dann auch viele nochmal magisch vom Dreimeterbrett angezogen gefühlt und die Party wurde kurzerhand dorthin verlegt. Alles sehr sehr spaßig!
 
Am nächsten Tag steckte uns wohl die kurze Nacht noch zu sehr in den Knochen weshalb Kugelblitz mit sicheren Würfen und guten Laufwegen das Halbfinale für sich entscheiden konnte.
 
In einem sehr schweißtreibenden letzten Spiel haben wir den Hässliche Erdferkel Marburg nochmal gezeigt, was wir können und haben so den Dritten Platz im Rheinwerfen erkämpft.
 
Liebe Bonner*innen, es war ein Fest in allen Hinsichten und wir hoffen sehr, dass ihr uns auch nächstes Jahr noch einmal zu euch einladen werdet! (die Anmeldung ist schon in Arbeit)
Farmers on Tour

Deutsche Hochschulmeisterschaft 2019 – Marburg

Es war mal wieder soweit: die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Ultimate Frisbee standen an. Durch die Platzierung im letzten Jahr in Kiel war das Team der Leuphana bereits vorzeitig für die diesjährige Ausgabe qualifiziert und nahm die Reise nach Marburg auf sich. Diese wurde mit einem neuen Lüneburger Rekordergebnis auf dem achten Platz belohnt.

Die 11 Teilnehmenden trafen bei starkem Regen ein, konnten den Abend jedoch sehr gesellig im temporären Farmers-Bus bei Speis & Trank überstehen und gingen so gut gewappnet in das erste Spiel am Samstagmorgen. Wie bereits im letzten Jahr ging es im Auftaktspiel gegen die Mannschaft der TU Dresden, welches jedoch im Gegensatz zum letzten Jahr mit 8:2 erfolgreich bestritten werden konnte.

Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen das Team der Uni Münster. In einem heißen Spiel konnten wir auch dort mit 9:7 die Oberhand behalten. Durch dieses Ergebnis war bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen die TU Dortmund klar, dass wir im oberen Pool des Turniers landen würden, was die Vorbereitung auf dieses Spiel deutlich entspannter gestaltet hat und wir so auch das Mittagessen intensiver als geplant genießen konnten.

Im Spiel um den Gruppensieg gegen Dortmund wurde uns dann durch Mutter Natur klar gemacht, was die Tücken eines Outdoorsports mit einem fliegenden Spielgerät sind. Unter widrigen Bedingungen bei sehr starkem Wind konnten wir das Team aus Dortmund nicht stoppen und kassierten so unsere erste Niederlage des Turniers mit 4:8. Diese fiel jedoch durch die Qualifikation für den oberen Pool nicht so stark ins Gewicht. Direkt nach dem Spiel nämlich galt es sich auf die K.O.-Phase mit dem Achtelfinale gegen das Team der Uni Frankfurt vorzubereiten. Gegen die Vorjahres-Dritten entwickelte sich nun bei weniger windigen, aber dafür umso heißeren Bedingungen, ein hart umkämpftes Spiel, welches wir mit 9:7 für uns entscheiden konnten. Es ging also nun am Sonntag zum ersten Mal in der Lüneburger DHM-Geschichte ins Viertelfinale!

Dort trafen wir, Achtung Spoiler, auf die späteren Turniersieger*innen der Uni Marburg. Nach einem ausgeglichenen Beginn zeigte uns das Team dann jedoch ihre große Qualität und Eingespieltheit und konnte das Spiel mit 13:4 für sich entscheiden. Schönerweise jedoch sorgte diese Niederlage dafür, dass wir dadurch im nächsten Spiel gegen die Uni-Affen, unsere Freunde aus Bochum, antreten durften. In einem schönen Spiel mit hohem Spirit mussten wir uns diesen mit 12:9 geschlagen geben und traten nun im Spiel um Platz 7 erneut gegen die Uni Münster an. Leider bewahrheitete sich hier das ungeschriebene Ultimate-Gesetz, dass man nie gegen ein Team zweimal im selben Turnier gewinnt. In einem unfassbar heißen Abschlussspiel mussten wir uns im Universe-Point mit 8:7 geschlagen geben und konnten so schlussendlich den 8. Platz erreichen!

Ein riesiges Lob und Glückwunsch an die Uni Marburg für die Ausrichtung dieses wunderschönen Wochenendes und den verdienten Turnier-Sieg. Außerdem gratulieren wir den Indis aus Münster zum Spirit-Sieg (mit freundlicher Farmers-Unterstützung durch zwei High-Spirited Games gegeneinander). Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr und wer weiß, vielleicht kann das Ergebnis ja sogar noch einmal getoppt werden!

Farmers on Tour

Berlin, Berlin – wir fuhren nach Berlin!

#Turnierbericht #Müggelsee #KüheliebenHunde

Es war mal wieder soweit und die Lüneburg Farmers – Ultimate Frisbee waren on Tour. Berlin, Berlin – wir fuhren nach Berlin! Hund Flach Werfen haben zum alljährlichen Sandburg bauen an den Müggelsee eingeladen und wir konnten dieser Versuchung natürlich nicht widerstehen.

Nach zeitiger Abfahrt in Lüneburg und freien Straßen – aber vielen und langen Baustellen – konnten wir rechtzeitig eintreffen, um unsere Veggie-Würstchen und unseren Grillkäse auf dem Grill zu platzieren. Unser Kräuterbaguette konnte jedoch nur noch als Kohlebrikett vom Grill gerettet werden.

Samstag ging es dann für uns schon um 9 Uhr in den kalten Sand und wir erlebten ein Revival aus Ulmer Zeiten. Denn die Hohenheimer Pulldoggs – unser Finalgegner aus Ulm – bescherten uns ein intensives Spiel, bei dem beide Teams mit dem Wind immer wieder zu kämpfen hatten. Wir trennten uns dann mit einem sehr angenehmen Unentschieden von den Bullen. Im zweiten Spiel hatten wir ein norddeutsches Derby gegen unsere Freund*innen der Hamburg Alsters. Die Punkte waren hart umkämpft, wir konnten aber leider nicht unsere beste Performance zeigen und so unterlagen wir im ersten Derby des Turniers. Gegen die Bernds der Familie Fugbaum war für uns leider auch nur eine Niederlage drin, die wir aber mit Fassung nahmen. Schließlich ist es auch immer schwierig gegen einen ganzen Familienclan anzukämpfen. In unserem letzten Spiel des Tages gegen die Saxy Divers Leipzig konnten wir unseren ersten Sieg einfahren und freuten uns über schöne gesangliche Darbietungen der Extraklasse im sächsischen Spiritgame!

Auf Nachfrage wann denn das Beer Race stattfindet, hätten wir uns mit der Information zufrieden geben können, dass es kein Beer Race gebe, dies war jedoch nicht in unserem Sinne! So bastelten wir schnell ein Pyramiden-Layout-Beer Race und traten dann außer Konkurrenz an.

Nach den Spielen wurden wir wieder von den Hunden sehr delikat verköstigt und konnten gestärkt in die Party gehen. Um uns für die Party richtig einzuheizen, legten wir in unserem Bungalow dann eine kleine Pre-Party hin, die schließlich noch von den Red Eagles besucht wurde. Es war uns ein Fest!

Am Sonntag beehrten uns die Croissants auf dem Feld. Leider schmeckte uns das Frühstück nicht und wir mussten eine weitere Niederlage einfahren. In unserem zweiten und wichtigeren Spiel gegen die Saxy Divers Leipzig tauchten wir nicht so wie beim ersten Spiel wieder auf und mussten uns ebenfalls geschlagen geben. So ging es also um den vorletzten Platz, den wir gegen die lieben Hamburg Alsters ausspielten und im Universe für uns entscheiden konnten!

Liebe flach fliegende Hunde, es war uns eine große Ehre erneut mit euch im Sand spielen zu dürfen und sind auch dankbar, dass ihr uns so gutes Futter bereit gestellt habt! Kühe lieben einfach Hunde. Vielen Dank auch für die liebevolle Organisation und den wieder mal hervorragenden und an Unsinn-erzählenden-nicht-zu-übertreffenden Moderator! Es war ein grandioses Wochenende.

PS: Nur am schönen Wetter müsst ihr noch arbeiten

Farmers on Tour

Was für ein Affentheater 2019!

#Turnierbericht #WennFarmerseineReisetun

Im März waren die Lüneburg Farmers – Ultimate Frisbee mal wieder on Tour und wir sind dem Affengebrüll nach #Bochum gefolgt. Man glaubt es nicht, aber wir trafen uns alle pünktlich am dortigen Bahnhof, um dann unser erste Spiel Freitagabend gegen die air pussies aus Berlin zu bestreiten. Klein war das Feld und unsere Verwirrung groß. Wir haben es bis zum Schluss nicht geschafft, die effektive Zone der Pussies in den Griff zu bekommen und mussten uns leider geschlagen geben. Die Enttäuschung über die Niederlage beschäftigte uns aber nicht allzu lange, weil wir im Anschluss auf der 2-Stunden-Party gleich mal eine heiße und schwitzige Sohle auf den Tanzboden gelegt haben. 2-Stunden feiern und zerstört sein wie nach einer ganzen Nacht – Respekt Bonobos Bochum Ultimate, Respekt!
Katerig starteten wir also in Tag zwei von drei und gaben uns direkt mit einer herben Niederlage gegen die groß gewachsene Kuchenblechmafia geschlagen. Auch das nächste Spiel gegen unsere Freund*innen aus Oldenburg (Sunblocker-Ultimate Frisbee Oldenburg) konnten wir nach einem harten Kampf und einer vorzeitigen Führung nicht über die Zeit retten. Dafür konnten wir unser tänzerisches Können erneut bei einer 15-Minuten-Party unter Beweis stellen oder uns beim Singstar-Singen im Geräteraum messen. Unser Gesang: Nicht schön, aber selten. Die Caracals Wuppertal wollten uns dann mal wieder auf dem Spielfeld testen, doch leider sind wir auch hier durchgefallen, obwohl wir alles in die Waagschale gelegt hatten. Wir blieben dennoch unserer Spielfreude und Spielphilosophie treu und maßen uns mit der Jugendmannschaft der Eintracht Frankfurt Ultimate Frisbee Hakuna Matata. Dieses Spiel war von so viel Liebe und Freude geprägt, dass wir zwar geschlagen aber mit einem großen Lächeln vom Platz gehen konnten. Es war ein Fest so viel begeisterten Ultimate-Nachwuchs zu sehen! Das letzte Samstagspiel gegen Torpedo Phoenix Ultimate Dortmund war für uns der Abschluss des Tages. Hier zeigte sich langsam, dass unsere Beine müde werden und uns die letzten Körner fehlten. Der Phönix konnte aus der Asche auferstehen und davon fliegen.

Beim Beerrace setzten wir alles auf eine Karte, doch hatten wir ein paar Geschwindigkeitsprobleme, derer wir bis zum Schluss nicht mehr Herr und Herrin werden konnten und so einen sagenhaften vorletzten Platz ergatterten.

Nach griechischer Stärkung malten wir uns in der U-Bahnfahrt zur Party zirkusartig an und waren von dem Getränke-Glücksrad schwer angetan, konnten aber auch eine große Faszination für den Süßigkeiten-Automat entwickeln, den wir nach unseren anstrengenden Tanzeinlagen immer wieder auf suchten. Bis in die Morgenstunden wurde gefeiert, gelacht und getanzt. Schön war es!

Sonntag Morgen sind wir fest davon ausgegangen ein späteres Spiel zu haben, wunderten uns aber gleichzeitig, dass eine Mannschaft wohl den Einsatz verpasste. An dieser Stelle bitten wir die 7 Todsünden aus Paderborn erneut um Verzeihung, dass wir sie anfangs auf dem Feld alleine ließen. Unaufgewärmt stellten wir uns dann aber der Herausforderung und konnten das Spiel zu unseren Gunsten drehen. Vielleicht spielen wir nur noch unaufgewärmt! Auch das zweite Spiel gegen die Uni-Affen entschieden wir für uns. Doch mussten uns gegen den Mutterverein der Bonobos daraufhin geschlagen geben. Bevor wir auch noch zwei knappe Niederlagen gegen die Endzonengammler und Bonnsai – Frisbeesport Bonn e.V. einfahren mussten.

Nichtsdestotrotz war es ein traumhaftes Affentheater, bei dem wir den 6. Platz erreichen konnten. Wir sind stolz auf unsere Leistung und freuen uns noch viel mehr, dass wir den zweiten Platz in der Spirit-Wertung einnehmen konnten.
Liebe Bonobos Bochum Ultimate, vielen Dank für dieses wunderbare Turnier mit vielen strahlenden Gesichtern, einer Menge Party und schönem Ultimate. Wir kommen gerne wieder.
Dank Sturm #Eberhard durfte unser Team auf Bahn-Kosten noch eine Nacht dranhängen. Wir konnten uns einfach nicht von einander trennen!

Farmvillecup 2019

Farmvillecup 2019 is about to come – Anmeldung offen!

Liebe Frisbee-Gemeinde Deutschlands,

habt ihr es auch schon gemerkt? Die ersten Sonnenstrahlen des Jahres kitzelten bereits unsere Nasenspitzen, d.h. es ist höchste Zeit euch den diesjährigen FarmVilleCup in Lüneburg anzukündigen.

1./2. Juni 2019

Ihr werdet es nicht bereuen. Die Gräser auf unseren Weiden, Wiesen, Feldern und Ackern recken so langsam aber sicher ihre Spitzen gen Himmel und träumen schon davon, von euch allen platt getreten zu werden. Unsere Tränke kann endlich wieder aus dem Keller geholt und unser großes Looping-Louie entstaubt werden. Die Rezepte für die Salate und Aufstriche werden noch weiter verfeinert und unsere Stimmung kann das Winterloch mit der Aussicht auf den FarmVilleCup überbrücken.

Ihr seht, es wird mal wieder ein Fest werden.

Hier die Fakten:

1./2. Juni 2019
4 Felder (Weide, Acker, Wiese, Feld)
campen direkt neben den Feldern
7 vs 7
real mixed
24 Teams

legendäre Farmers-Party direkt neben den Feldern
schmackhafter Chukumulukulu
bestes Bio-Frühstück mit regionalen Spezialitäten
köstliche vegetarische und vegane Salate und Aufstriche
Looping-Louie für 8 Personen

Highlight dieses Jahr: geführte Frisbee-Boßel-Tour unter der Leitung von Malte, für alle die Freitag schon etwas früher dabei sein können (Bollerwagen mit Inhalt kann geliehen werden)

Teamfee: 100 Euro
Playersfee: 15 Euro

Die Anmeldung ist ab jetzt bis Ende April geöffnet und kann über folgenden Link durchgeführt werden: https://goo.gl/forms/ToX5rT5yNArqdRBy2

Als kleine Gedankenstütze wie der FarmVilleCup 2018 aussah, habt ihr hier noch die Möglichkeit, ein kleines Aftermovie euch zu gönnen. https://youtu.be/OKY2EQUDyLY

Wir freuen uns schon jetzt wieder riesig auf die anreisenden Teams aus Nah und Fern, Inland wie Ausland.
Wir werden dafür Sorgen, dass es mal wieder ein Fest wird. Dank der Klimaerwärmung sollte auch dieses Jahr die Sonne über Lüneburg scheinen.

Seid also dabei! #HipHipMuhraay

In Liebe
Eure Farmers aus Lüneburg

#farmerslove